Erste Schritte

SQL Server Health Monitor überwacht mehrere SQL-Server-Instanzen agentenlos – rein über eine normale SQL-Verbindung, ohne Software auf den überwachten Servern zu installieren.

In drei Schritten startklar

  1. Server hinzufügen – unter Server → Neu eine Instanz mit Namen und Verbindungszeichenfolge anlegen. Die Verbindungszeichenfolge wird verschlüsselt gespeichert (siehe Backup & Schlüssel).
  2. Dashboard prüfen – das Dashboard zeigt den Flottenstatus, Server-Health-Karten und aktive Alerts. Von hier aus per Klick in jede Detailseite.
  3. Alerts einrichten – unter Einstellungen → Alerts Schwellwerte definieren. Empfohlen: mit den Standardregeln starten und über die Zeit verfeinern (siehe Alerts & Hysterese).

Was wird gesammelt?

CPU, Speicher, Queries, Wartestatistiken, Blocking/Deadlocks, Index-Gesundheit, Storage, tempdb, Backups und SQL-Agent-Jobs. Sammelabfragen laufen mit READ UNCOMMITTED und sind auf geringe Last ausgelegt.

Cloud-Ziele

Ziel Unterstützung
SQL Server On-Premises Voller Funktionsumfang
Azure SQL Database DMVs eingeschränkt, msdb-Abfragen entfallen
Azure SQL Managed Instance Weitgehend voll
AWS RDS for SQL Server Ohne msdb-Abfragen

Die Edition wird automatisch erkannt; nicht unterstützte Funktionen werden deaktiviert.

Mehrsprachigkeit

Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch. Umschalten oben rechts über den Sprachwähler.