Backup & Schlüssel

Zwei Dinge müssen zwingend im Backup-Plan stehen: die Datenbank des Monitors und der Verschlüsselungsschlüssel. Fehlt der Schlüssel, sind gespeicherte Verbindungszeichenfolgen und Benachrichtigungs-Secrets nicht mehr lesbar.

Was verschlüsselt wird

Verbindungszeichenfolgen der überwachten Server und Benachrichtigungs-Secrets werden mit einem festen Schlüssel (AES-256-GCM) verschlüsselt in der Datenbank abgelegt. Der Schlüssel ist bewusst nicht an Windows/DPAPI gebunden – so bleibt der verschlüsselte Wert portabel: Er übersteht Updates, Wechsel des Dienstkontos und Umzüge auf einen anderen Server.

Der Schlüssel

  • Standardmäßig ist ein eingebauter Schlüssel aktiv – ohne Konfiguration läuft alles, und die Werte überstehen Neustarts und Updates.
  • Für höhere Sicherheit lässt sich in appsettings.json unter Encryption:Key ein eigener Schlüssel setzen (Base64 von genau 32 Bytes). Dann kann der eingebaute Schlüssel im Programm die Daten nicht mehr entschlüsseln.

Eigenen Schlüssel erzeugen (PowerShell):

[Convert]::ToBase64String([Security.Cryptography.RandomNumberGenerator]::GetBytes(32))

Wenn Sie einen eigenen Encryption:Key setzen: geheim halten und zusammen mit der Datenbank sichern. Geht er verloren, müssen die betroffenen Verbindungszeichenfolgen neu eingegeben werden.

DataProtection-Ordner

Der DataProtection-Schlüsselordner (Standard: %LOCALAPPDATA%/SqlServerHealthMonitor/DataProtection-Keys) trägt weiterhin die Framework-Schlüssel (Anmelde-Cookies) und ggf. alte enc:v1-Werte. Nimm ihn ebenfalls ins Backup auf.